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(und der so was wohl nie wieder macht, weil: iss voll viel Arbeit!) |
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Hallo erst mal, ich bin’s, der Quax. |
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Der Name Quax kommt daher, daß ich damals, an jenem (bis dahin) schönen Maitag im Jahre 2000 meinte, mein Fahrrad Kopf voran über den Lenker verlassen zu müssen. Ursache des ganzen: Übermut; Folge: eine Woche Krankenhaus wegen Gehirnerschütterung. Sonst – meine ich – sind keine bleibenden Schäden spürbar vorhanden (o.k., es gibt Leute, die anderes behaupten, ich meine, daß die meisten Schäden auch schon vorher vorhanden waren). Zumindest fallt mir's jetzt schwer zu sagen ich sei nicht auf den Kopf gefallen ... *grummel*. |
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Kann natürlich sein, daß die im Folgenden beschriebene Umbauaktion eine Spätfolge der damaligen Asphaltkollision ist, nachweisen läßt sich dies zumindest nicht mehr, doch nun mal zur Sache: |
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Mit der oben abgebildeten Ente bin ich seit November 1994 unterwegs. Ich fand sie auf dem Hinterhof einer Mercedes-Vertretung im schönen Höxter (NRW) wo ich damals dem Studium der Lanschaftsarchitektur nachging (na ja, zeitweise zumindest). Sie blickte damals noch durch eckige Scheinwerfer und war auch sonst weitestgehend original erhalten. Bis auf den kleinen Heckschaden (Stoßstange, Nummernschildblech, die Heckklappe und ein Rücklicht warnen deformiert). |
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Das war schnell behoben und so düste ich los (im Sommer 1995 erst mal nach Kroatien). Ziemlich bald stellte sich heraus, daß der Rahmen morsch war und so wurde ein kleiner Student, der noch "nie im Läbe nit" an einem Auto geschraubt hatte dank der Hilfe eines supernetten Entenschraubers namens Hubert (dem Entenkönig von Höxter) langsam an die Materie herangeführt ("nö, das mach ich dir nicht, das kannst'e selber"). Nach zwei Wochen schrauben war eine Spenderente von ihrem noch guten Rahmen befreit, dieser geschweißt (Verstärkungen, Bodenblech - das hat dann doch besser Hubert gemacht) und der Rahmen unter meine Ente implantiert. Seither gab es einige Modifikationen (Scheinwerfer, Sitze, Queue, Eigenbau-Lkw-Plane-Dach vom MaK ...). Der große Schnitt erfolgte jedoch im Sommer 2002 ... |
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Der MaK hatte seit Jahren einen Ami 8 break, Bj. '71 rumstehen. Nun sollte der Stellplatz geräumt werden. Der Ami wollte jedoch keinen Käufer finden und so wurde der Entschluß gefaßt, den armen Kleinen zu schlachten und die verwendbaren Teile einer neuen Aufgabe zuzuführen. Das Triumvirat (MaK, Mallard und ich – siehe hier) packte Werkzeug und Flex ein und los ging's: |
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Der Rahmen des Ami wird dereinst Mallards AK tragen, die Achsen will MaK unter 'ner Ente verbauen, den Motor und das Getriebe habe ich mir unter den Nagel gerissen und prompt eingebaut. Ist schon nett, der Sprung von 27 auf 32 PS (nicht lachen, das sind 18,5 % mehr)! |
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Die Karosserie war ziemlich rostig und auch nicht mehr ganz vollständig. Das Heck jedoch sah noch ganz gut aus und das müßte doch ... kurz mal Maß nehmen und: jo, es müßte passen. |
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Mit der oben abgebildeten Skizze des kleinen Bastards bin ich dann erst mal zum TÜV. Hat erst mal für Heiterkeit gesorgt, aber der nette Herr meinte auch, daß das wohl kein Problem sein dürfte. |
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Mitte August ging's dann ans Werk. Die ersten Schnitte mit der Flex waren schon hart ("arme Kiste ... autsch ... egal, Augen zu und durch"). Hinter der C-Säule und oberhalb der hinteren Kotflügel habe ich alles weggeflext. Auch das Nummernschildblech mußte weichen, da die Heckklappe des Ami bis auf die Stoßstange hinab reicht. Ui, war das rostig am hinteren Ende des Bodenblechs. Von oben war noch nichts zu sehen, das Blech ist hier jedoch 3-lagig und die unteren zwei Lagen waren in fortgeschrittenem Blätterteigstadium. Auch die Innenkotflügel waren an den typischen Stellen (Sitz der Anschlaggummis und Gurtbefestigung) durch. |
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Nun habe ich das Ami-Heck Schritt für Schritt von unnötigem Blech befreit (Kommentar Mallard, als er in diesem Stadium in unsere kleine Halle kam: "Das paßt aber nicht!" - Antort Quax: "Doch, hab's doch gemessen" ...außerdem: dem Ingenieur ist nix zu schwör ... oder doch ?). Das war 'ne ziemliche Fummelei. Ami-Heck drauf, anzeichnen, Ami-Heck runter, flexen, Ami-Heck drauf, anzeichnen, Ami-Heck runter, flexen ... gaaaanz langsam, bevor ich zu viel wegflex' ... |
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Langsam aber sicher mußte dann auch unser Skeptiker Mallard einsehen, daß es doch paßt und das erstaunlich gut. Die Ingenieure von Citroen hatten wohl keine Lust neue Maße zu erfinden und so ist der Ami im Bereich der C-Säule annähernd genauso breit geraten, wie die Ente. Die Unterkante der Heckklappe paßt außerdem genau zwischen die hinteren unteren Enden der Entenkotflügel. Im Dachbereich beschränkte sich das Anpassen auf kleinere Dengeleien und das Anpassen der Ami-Regenrinne. |
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Als alles eingepaßt war, habe ich noch das Dach des Ami bis zur Heckklappe hin herausgetrennt, denn auf ein Rolldach sollte auch mein zukünftiger 2 CV 8 break (bzw. sein Fahrer) nicht verzichten müssen und das sollte dann auch so groß wie möglich werden: Kombi - Cabriolet quasi ... |
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Stoßstange und Rückleuchten (Hella-Standardteile) habe ich dann erst mal provisorisch montiert und angeschlossen um so zum Karosseriebauer (Fa. Kuri in Freiburg) zu fahren. Der hat ziemlich breit gegrinst, als er mein Vehikel sah um dann die Arbeiten zum fairen Preis (wahrscheinlich weiterhin grinsend) auszuführen. Er hat auch die oben erwähnten Rostschäden behoben, so daß meine Kiste blechmäßig wieder gut da steht (was den Prüfer bei der Abnahme dann auch gefreut hat). |
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Zurück in unserer Halle ging's ans Spachteln und Lackieren. So mancher, der meine Kiste schon von nahem bewundern (?) durfte, mag einwenden, hier hätte ich gepfuscht - und: er hat recht, aber mit Geduld hab ich's halt nicht so sehr und zu den Perfektionisten gehöre ich auch nicht. Die Farbe dürfte eh nicht jedermanns Geschmack treffen: Mattschwarz. Und dann auch noch aus der Dose lackiert ... nee, nee - so was aber auch! |
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Die Sache macht Fortschritte und das macht Spaß! |
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Zwar fehlt hier noch einiges, aber so langsam ist zu erkennen, wo's hingeht. Auf diesem Bild ===> leider nicht zu sehen: MaK, Yvonne und Mallard, die an diesem Tag auch munter um die Kiste herumhüpften um mehrfach zu bekunden: "Quax, du hast 'n Schaden" ... und? |
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Sodele, die nächsten Bilder beschreiben den jetzigen Zustand des Projektes 2CV8break. Das gelbe Dach war der erste Versuch. Ist leider nicht ganz gelungen, so daß es mittlerweile durch ein graues, das etwas besser paßt ersetzt wurde. |
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Dem TÜV-Prüfer war's egal, zwar standen zeitweise bis zu 4 Leute um die Kiste (sich am Kopf kratzend) aber die Abnahme war kein Problem. |
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Eines noch zum Dach: Es handelt sich hierbei um ein MaK-Vorne-und-Hinten-Klapp-Roll-Dach (weil: wer hat's erfunden? der MaK!), also ein MVuHKRD J . Es läßt sich sowohl von vorne, als auch von hinten aufklappen und -rollen, da wir (der MaK und meinereiner) auch hinten den Bügel von vorne montiert haben. Dolle Sache! Bei der nächsten IKEA-Einkauf-viel-zu-lang-passt-nicht-ganz-rein-und-Scheiße-es-regnet-Aktion guckt das ganze jetzt hinten raus und ich wird' nicht mehr naß – jawohl! |
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Nach 8 Jahren war dann Schluss mit Entefahren. Nachdem mir (sicher selbstverschuldet) zwei mal hintereinander der gleiche Motor (es mussten ja unbedingt n paar PS mehr sein) gestorben ist, hab ich den „Leichenwagen“ an Nicole abgegeben deren Freund Fritzle den Motor getauscht und den Wagen im November 2003 auch wieder anstandslos über den TÜV gebracht hat. |
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Seit April 2003 bin ich nun in meinem Twingo unterwegs ... und seit Juli 2008 im Renault Modus ... und seit 16.06.08 wieder in 'nem Citroen ... einem Ami 8 Service. |
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Hier geht's zu den Dreisamenten-Freiburg n.i.L.n.e.V. |
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Und hier geht's zur Entenlinkseite. |
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Auch 2007 gab's ein Attila-Treffen |
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